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Wochenbett Tipps

Die ersten 10 Tage können hart werden. Auch danach wird es mal leichter, mal schwerer. Die Hebammen sind fit und man kann auf ihre Erfahrung vertrauen. Wer zusätzlichen Input möchte, der findet online viele Tipps. Hier eine PDF und eine Liste meiner persönlichen Tipps, die ich nirgends gelesen habe.

Viele Tipps gibt es beim Hebammenblog, u.a. in dieser pdf.

Hier, was mir als Vater geholfen hat:

1. Vorbereitung: Fitness steigern sobald Schwangerschaft bestätigt ist. Ob Joggen, Fitnessstudio, oder Sport. Ich habe mein Pensum in den 10 Schwangerschaftsmonaten stetig gesteigert. Ergebnis: 3fache Laufleistung. Jetzt, wo das Kind da ist, hilft es mir ungemein. Ich merke den Output der durchgemachten Nächte nach 10 Nächten in Folge und kann mich halten. Mal schauen, wann die Grenze kommt. Auf jeden Fall haben meine 10.000 Meter Runs geholfen bis jetzt fit zu bleiben.

2. Praktisch: Strohhalme. Wenn die Partnerin nachts was Trinken will, aber sich nicht aufrichten kann, helfen Strohhalme. 100er Pack reicht für die ersten Wochen. Vor allem im Krankenhaus und beim Stillen eine Superhilfe!

3. Bei Koliken. Neben den bekannten Tipps zu Koliken, gibt es hier etwas aus meiner Erfahrung als Vater und Partner. Die emotionale Belastung kann zu Hilflosigkeit und Überforderung führen. Rationale Tips helfen, aber es sind Gefühle im Spiel. Und dann hilft ein guter Rat und Erklärungen wenig. Was tun?

– Bunte Schilder ausdrucken und in Wohnung verteilen: Rotationsliste (meine: Wickeln, Füttern, Tragen, Füttern, Wickelln, Tragen, Fön/Waschmaschine/Singen), „Koliken sind normal und du bist nicht unbedingt Schuld!“, Fotos von Baby und Eltern mit Baby. … Siese Schilder geben mir Mut. Vor allem die Fotos.

– Wohlfühlgetränke parat halten: Ohne Kohlensäure. In der Nähe von Mutter oder auf der Trageroute verteilt. Vor allem nachts hilfreich, wenn man im Halbdunkel nichtr mit Kabaackung und schreiendem Baby hantieren muss.

4. Dämonen im Zaum halten: Bei mir ist es einfach meinen Job aufzugreifen. Ich lasse mich dazu gerne verleiten. Es beruhigt mich auch ein Stück weit. Hier unbedingt die Kontrolle bewahren und deutlich weniger nachgeben. Ich setze Zeitfenster und halte mich dran. Es gibt andere Dämonen wie Tabak, Alkohol, Spielsucht.

5. Mein Kind schreit wenn ich es tröste, mache ich etwas falsch?: Nach heutiger wissenschaftlich gestützer Meinung ist es falsch das Kind allein schreien zu lassen. Doch was tun, wenn es weiter schreit oder noch mehr schreit, wenn man es tröstet? Hier eine Ausführung bei „Gebutskanal“. Kurz: wenn das Kind in ihren Armen schreit, so schreit es, weil es sich endlich sicher fühlt die Gefühle raus zu lassen.

– tbc

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